Phaenomenale 2011

Phaenomenale 2011
Science & Art Festival der Region

Ein Gemeinschaftsprojekt von
Kulturbüro der Stadt Wolfsburg
Kunstverein Wolfsburg
Jugendförderung Stadt Wolfsburg und dem
Braunschweiger Zeitungsverlag

Neue Freunde,
neue Feinde?
24.–27.02.2011

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Kulturbüro der Stadt Wolfsburg

Vernetzung
 

Multimedia-Installation von Philipp Geist:

Bei seiner Installation anlässlich der Eröffnung der Phaenomenale 2011 am 24.02. verzichtet Philipp Geist auf Leinwände und projiziert auf eine Installation aus dünnen transparenten Gazebahnen und Schnüren, die im Gartensaal gespannt sind. Es wird ein Mikrokosmos erschaffen, mit dem die Themen ‚virtuelle Vernetzung’ und ‚soziale Netzwerke im Internet und in den digitalen Medien’ künstlerisch-malerisch interpretiert werden. Im Eingangsbereich des Schlosses durchschreiten die Besucher eine Bodenprojektion mit Wörtern zum Thema ‚Vernetzung’ und werden somit Teil der Projektion.

Die projizierten Videoarbeiten, die teils minimal puristische, teils traumhafte und schemenhaft zerbrechliche, abstrakte Bildkompositionen aufweisen, werden ausschließlich aus selbstgefilmtem, beziehungsweise generiertem Filmmaterial gewonnen. Für die Installation hat sich der Künstler auf die Suche nach Bildern und Assoziationen gemacht, die die Tiefen und Wirren des Internets und die moderne Vernetzung im zeitgenössischen Kontext symbolisieren. Die Assoziationen und Motive sollen in den Köpfen der Besucher entstehen und das Thema soll dadurch in einer freien Erfahrung erlebbar gemacht werden.

Philipp Geist arbeitet international als Licht- und Multimediakünstler. Im Juni 2010 zeigte er im Rahmen des internationalen Medien-Festivals Mutek die Außen-Installation ’Time Drifts' am Place des Arts im Zentrum von Montreal. Im Dezember 2009 bespielte Geist über einen Zeitraum von neun Tagen den königlichen Thron in Bangkok mit einer Video-Mapping-Installation anlässlich des 82. Geburtstags des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej. Diese Installation wurde von 2,5 Millionen Besuchern vor Ort gesehen. Für die Piazzetta am Kulturforum in Berlin entwickelte Geist im Januar 2008 die Lichtinstallation 'Time Fades' und im September 2007 bespielte er das zeitgenössische Kunstmuseum 'Palazzo delle Esposizioni' im Zentrum von Rom mit der Video-Mapping-Installation 'Time Lines'. 2006 eröffnete er im Kontext der Ausstellung 'Melancholie, Genie und Wahnsinn' den Salon Noir in der Neuen Nationalgalerie in Berlin und im Dezember 2005 realisierte er das Fassaden-Projekt 'Winterzauber' in Zürich. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester OBC Barcelona und der finnischen Soundformation Pan Sonic eröffnete Geist 2004 das Sonar Festival im Auditorium Barcelona.

Geists Projekte sind in erster Linie gekennzeichnet durch ihre Komplexität in der Integration von Raum, Ton und Bewegtbild.


Kulturbüro der Stadt Wolfsburg
Eintrittspreise
Eintritt frei


Donnerstag 24.02.11
19h
Schloss Wolfsburg

ein sensomatic design