Artist Pension Trust - die andere Art kooperativen Sammelns.
Vortrag von Susanne Prinz
Der Artist Pension Trust® (APT) ist das erste Investment-Programm, das sich den finanziellen Bedürfnissen von jungen, aufstrebenden Künstlern widmet. Das langfristige finanzielle Programm des APT besteht darin, dass die Künstler kein Geld investieren, sondern ihre eigenen Kunstwerke in den Fonds einbringen. Die Werke der zunächst noch eher unbekannten Künstler werden nicht sofort verkauft, sondern vorerst eingelagert oder für Großausstellungen, beispielsweise in Museen oder Biennalen, verliehen. So können mit der Zeit aufgrund optimierter Nutzungs- und Verkaufsstrategien Wertsteigerungen realisiert werden. Nach frühestens zwanzig Jahren wird den Künstlern ein Anteil des Gewinns als Pension ausgezahlt.
Der Vortrag von Susanne Prinz stellt das Modell APT – seine ideellen, finanziellen und praktischen Strukturen – am Beispiel des Berliner Zweigs vor. Mit Bildbeispielen wird zusätzlich ein Überblick über die wachsenden Sammlungen des Trusts weltweit gewährt.
Susanne Prinz arbeitet von Berlin aus als Kuratorin im In- und Ausland. Zuletzt zu sehen war die retrospektive Ausstellung “Porträts” mit Fotografien von Clegg & Guttmann in Innsbruck und “After four Rotations of A, B makes one Revolution” mit Rossella Biscotti und Kevin van Braak in Berlin. Seit 2009 leitet Susanne Prinz den Förderverein für Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz, dessen Jahresprojekt zur Zeit “No Light” von Michael Sailstorfer ist. Seit 2005 ist sie Direktorin des APT-Berlin.
Kunstverein Wolfsburg
Eintrittspreise
Eintritt frei
